
Der Grundaufbau aller Kaminöfen ist ziemlich identisch! Man hat einen Rahmen, in welchem sich ein Brennraum befindet. In diesem Brennraum findet die Verbrennung statt. Um diese effektiver zu gestalten ist der Brennraum mit Schamottesteinen oder anderen, geeigneten Materialien wie z.B. Vermiculte ausgekleidet. Es gibt jedoch auch gußeiserne Varianten.
Die anfallende Asche wird durch einen Rüttelrost hindurch in den Aschekasten bzw. die Aschelade befördert und kann von hier aus bequem entsorgt werden, ohne dass man sich die Finger schmutzig machen muss.
Beim Verbrennungsvorgang kann es passieren, dass ein Holzscheit in zwei Teile zerbricht. Damit diese brennenden Teile nun nicht gegen die Tür fallen, gibt es vor der Tür eine kleine Barriere, welche als eine Art Fanggitter dient und dafür sorgt, dass das Holz nicht an die Scheibe gelangt.
Natürlich besitzt auch jeder Kaminofen eine Tür, denn ohne sie könnte schließlich kein Brennmaterial zugeführt oder der Kaminofen in Gang gebracht werden. Die Tür besteht aus einem Rahmen, in welchen eine Scheibe aus feuerfestem Glas eingelassen ist. Durch sie kann man zum einen bei der Verbrennung des Holzes dem Flammenspiel zusehen und zum anderen hilft sie dabei, dass die Wärme in den Raum gelangt.
Ein Feuer benötigt Sauerstoff, um sich zu entfalten. Diesen Sauerstoff bekommt es in Form von Verbrennungsluft zugeführt. Bei Markenprodukten wird diese Verbrennungsluft sauber und kontrolliert zugeführt, das heißt dass sie, bevor sie in den Brennraum gelangt, erhitzt wird. Dies geschieht dadurch, dass sie vorher durch einen Kanal am Brennraum geleitet wird und so durch das bereits brennende Feuer erhitzt wird.
Gute Öfen bieten eine Sekundärluftzufuhr, durch die die Scheibe "gespült" wird. Die Luft wird an der Scheibe entlang geführt und zieht das Feuer in diese Richtung. Dadurch verbrennen Rückstände komplett und Sie haben immer eine freie Sicht auf Ihr Feuer!
